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Hans Palm 3
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Ortsverein Kempen >Artikel
Kindergruppe in Kempen
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Thuja raus, Kröten rein
Dass es auch eine Nummer kleiner geht, zeigt Hans Palm vom NABU Kempen am Niederrhein. Sein eigener Garten, in den sechziger Jahren von einer Gartenbaufirma angelegt, war lange Zeit ein echter deutscher „TTRE-Garten“: Tannen, Thujas, Rhododendron und Englischer Rasen. Immer schön aufgeräumt, aber leider auch weitgehend tot.


Naturgarten

Der Garten von Hans Palm

Mit dem Eintritt in den NABU begann Hans Palm umzudenken und seinen Garten umzugestalten. TTRE wurden rausgeschmissen und ersetzt durch heimische Sträucher und Stauden, einen Reisighaufen, einen Naturstein-Sitzplatz, unzählige Nisthilfen und einen großen Gartenteich. Entstanden ist auf nur 150 Quadratmetern – plus 100 Quadratmetern begrüntem Dach – ein Naturerlebnis- und Erholungsraum, in dem sich Frösche und Kröten, Igel, Wespen und Ohrwürmer, ja sogar Teichmuscheln und Bitterlinge heimisch fühlen. Auch hier waren Besucher von Anfang an willkommen und so manche Ideen wurden inzwischen in der nahen und fernen Nachbarschaft umgesetzt

Hausbegrünung....... eine Chance für die Natur!

Fassadengrün 3

Dieser Beitrag ist ein Plädoyer für, mehr Natur, Energieeinsparung und ein besseres Klima in der Stadt durch Dach-, Fassaden- und Zaunbegrünung.
Er befasst sich insbesondere mit den leider immer noch in den Köpfen vieler Menschen spukenden, kaum ausrottbaren Vorurteilen und gibt u.a. Hinweise, wie man durch die richtige Wahl und Pflege der Rank- und Kletterpflanzen eventuelle Schäden am Haus vermeidet.

Umdenken ist wichtig / Vorurteile über Bord werfen

 

Wer sich entschließt, seine Wände von der Natur begrünen zu lassen, bekennt sich zu einer klaren ökologischen Entscheidung.
Es ist an der Zeit, endlich mit den vielen Vorurteilen aufräumen, die um die Ranker und Kletterer kursieren und sich mehr an den Erkenntnissen der Praktiker zu orientieren.
Schon allein die Tatsache, dass Rank- und Schlingpflanzen hässliche Mauern schöner und sachliche, harte Architektur weicher machen, müsste eigentlich Grund genug sein, sie viel häufiger zu pflanzen. Denn selbst ausgefeiltes Farbdesign und manch imposantes Finish an Gebäuden können über die Unwirklichkeit kahler Hausfassaden nicht hinwegtäuschen.
Überall dort, wo eine Fläche betoniert, gepflastert, ein Gebäude errichtet wird, geht ein Stückchen nicht vermehrbarer Erde für unsere Natur unwiederbringlich verloren. Jede dieser Maßnahmen ist ein Eingriff in die Natur, bei denen ein großes Stück Boden versiegelt, die dort bestehende Flora und Fauna verdrängt und das Kleinklima verschlechtert wird.
Nach neusten Erkenntnissen vernichtet Efeu auch das krebserregende Benzol, das sich durch den immer mehr zunehmenden Autoverkehr in entsprechend hohen Konzentrationen in der Atemluft befindet.
Leider ranken sich jedoch immer noch zu viele Vorurteile um die Kletterer. Dabei gibt es bei richtiger Pflanzenauswahl und Pflege nur Vorteile.
Hier die gängigen Vorurteile und ihre Bewertung:

Fassadebgrün1. Vorurteil:
Die Wände könnten beschädigt werden 
Schäden lassen sich mit geringstem Aufwand verhindern. Doch viele wagen sich an das Fassadengrün nicht heran. Man lässt es wachsen, ohne es richtig zu pflegen. Dann wird es irgend wann entfernt, weil es z.B. unters Dach und auf die Fenster wächst.
Dabei muss ein „vertikaler“ Garten genau so gepflegt werden, wie ein „horizontaler“ (Rasen usw.). Höchstens einmal im Jahr, nach Beendigung der Wachstumsperiode ist es erforderlich, die Pflanzen ca. einen Halben bis einen Meter unterhalb des Daches oder einer Schieferverkleidung abzuschneiden. So kann Efeu, als lichtfliehende Pflanze auch keine Schäden durch Dickenwachstum anrichten. Fenster- und Türöffnungen muss man dagegen ständig frei schneiden.
Ergebnis: Keine Beschädigungen und dauerhafter Schutz der Wand gegen Staub, Regen, Wind und Auskühlung sowie optimaler Wärmeschutz im Sommer.

 

 

2.Vorurteil
Kletterpflanzen ziehen Feuchtigkeit in die Wände  

Das Gegenteil stimmt.
Die Füßchen der Kletterpflanzen sind lediglich Haftorgane. Der Grüne Vorhang mit seiner Schuppenstruktur läßt weder Wind noch Regen an die Wand. Daher keine Verdunstungskälte und deutlich geringer Heizenergieverbrauch.
Eine effektive Möglichkeit, Energie zu sparen.
Außerdem wird die Lebensdauer des Mauerwerks erhöht.

 

Fassadengrün 2

3. Vorurteil:
Mit den Kletterpflanzen kommt Ungeziefer.  
Grün ist Leben. Das entwickelt sich auch im Fassadengrün. Es bietet vielen hunderten Tierarten einen geschützten Lebensraum. Bei den landläufig als „Ungeziefer“ bezeichneten Tieren handelt es sich immer um harmlose Insekten. Daneben nisten zahlreiche Vögel, die wiederum für ein Gleichgewicht sorgen.
Auf keinen Fall kommt es zu einer Insekteninvasion.
Alles harmlose Gäste, die sich auch in unseren Gärten aufhalten. Die Tiere kommen in der Regel nicht in die Wohnung, da sie dort keine günstigen Lebensbedingungen finden. Verirrt sich einmal ausnahmsweise ein Insekt, was aber auch bei nicht begrünten Fassaden vorkommt, befördert man  es problemlos mit Hilfe eines Glases und einer darunter geschobenen Postkarte wieder nach draußen.
Es kommt auch vor, dass Mäuse an der Mauer unter dem Efeu hoch klettern. Das liegt jedoch nicht am Efeu. geschieht jedoch genauso an kahlen (Klinker)Wänden.

4. Vorurteil
Einmal bepflanzt, für immer zugewachsen
Das passiert nicht bei sachkundiger Planung und Pflanzen, die auf Rankhilfen angewiesen sind, da sie ausschließlich daran und nicht an der Hausfassade wachsen. 
Allerdings sollte man sich bei einer Begrünung mit selbstkletternden Pflanzen wie Efeu, Wilder Wein und Kletterhortensien schon vorher darüber im klaren sein, sich auf eine Dauerbepflanzung einzustellen. Denn die spätere Entfernung dieser Pflanzen ist aufgrund ihrer gut klebenden und widerstandsfähigen Haftorgane schwierig. Sie lassen sich jedoch mit etwas Geduld, einer Bürste und warmem Wasser entfernen.
Wer jedoch einmal die zahlreichen Vorteile der Kletterer selbst erfahren hat, wird sie sowieso nicht mehr entfernen wollen.

Pflanz- und Pflegetipps  
Efeu lässt sich während der Wachstumsperiode ca. April/Mai bis September zum Nulltarif leicht vermehren, indem man etwa 25 cm lange frische Triebe abschneidet, diese bis auf die ersten 2 von den Blättern befreit und waagerecht ca. 1 - 2 cm tief in die Erde legt. Dabei müssen die beiden Blätter aus dem Boden herausschauen. Hält man die Abschnitte gleichmäßig feucht, bilden sich bereits nach kurzer Zeit dort, wo die Blätter entfernt wurden, Erdwurzeln. Pflanzen mit Ballen können grundsätzlich das ganze Jahr über gesetzt werden. Pflanzloch (nachher mit Mulchschicht abdecken) mindestens 40 x 50 und 50 cm tief. Wandabstand mindestens 20 cm. Humosen und nährstoffreichen Boden verwenden. Da Efeu auch kalkliebend ist, etwas Kalk untermischen. Pflanztriebe immer zur Hauswand bzw. Klettergerüst ausrichten.

WandbegrünungBesonders Efeu hat die Angewohnheit, sich in den ersten Jahren nach der Pflanzung wie ein Bodendecker zu verhalten. Um die Pflanzen direkt an die Wand zu bringen, hat der Verfasser eine einfache und äußerst effektive Methode entwickelt, die sich in der Praxis bestens bewährt hat.
Und das geht so:
man lege einen schmalen Stoffstreifen - möglichst in der Mauerfarbe- über einen frischen Trieb und hefte den Streifen links und rechts mittels einer Heißklebepistole so an die Mauer, daß der Zweig anliegt. Durch den Berührungsreiz sondert die Pflanze jetzt eine Klebeflüssigkeit ab und sitzt innerhalb weniger Tage fest an der Wand.
Das geht nicht bei älteren, verholzten Zweigen. Man kann sie aber trotzdem ans Mauerwerk heften.

 

Pfeifenwinde

 
 
Kletterhilfen

für Ranker, Schlinger und Winder sind entsprechend den pflanzenspezifischen Ansprüchen unterschiedlich. Universell und von Optik und Haltbarkeit am besten geeignet sind Spanndrähte aus Edelstahl (rel. teuer). Selbstkletternde Pflanzen benötigen grundsätzlich keine Kletterhilfe. Schlinger- oder Winder- benötigen vorzugsweise senkrecht ausgerichtete Kletterhilfen - Abstand 30 - 50 cm. In Abständen von 1,80 bis 3,20 m waagerechte Abrutschsicherungen vorsehen.
Wandabstand zwischen 5 und 15 cm. Spreizklimmer kommen am besten mit horizontalen Kletterhilfen zurecht. Genaue Angaben zu den jeweiligen Pflanzen finden Sie in der gesondert erhältlichen Pflanzenliste.

 

 

 

 

Grüne Zäune
Eine exzellente Möglichkeit, häßliche Maschendrahtzäune und andere Grenzeinrichtungen bei gleichzeitigem Sichtschutz unter Grün verschwinden zu lassen, ist die Bepflanzung mit Efeu. Innerhalb weniger Jahre ist selbst ein 2 m hoher Zaun eine geschlossene Grüne Wand mit allen bereits geschilderten positiven Eigenschaften. Während des Wachstums empfiehlt es sich, die Triebe ab und an horizontal in den Zaun einzuflechten und gleichzeitig die Spitzen zu kappen, damit sich das Efeu besser verzweigt. Ist der Zaun vollständig begrünt reicht ein etwa ein- bis zweijähriger Schnitt der lang herunterwachsenden Triebe. Erfreulicher Nebeneffekt: Das Efeu wird durch den Schnitt ständig verjüngt. Übrigens: Die abgeschnittenen Triebe können zur Neupflanzung verwendet werden (siehe oben unter „Pflanz- und Pflegetips“).

 

Kiwi

 

Die Obstplantage an der Hauswand  
Eine im Süddeutschen Raum noch häufig praktizierte aber in unserer Gegend leider fast vergessene und selten gewordene interessante Variante der allgemein üblichen Hausbegrünung ist die Pflanzung von Spalierobst. Es ist ein einfacher Weg, auf kleinstem Raum groß zu ernten. Anleitung bei Baumschulen

 

 

Pflanzengrüne Balkone
Besitzer von Miet- oder Eigentumswohnungen, die über Balkon
oder Terrasse verfügen, können mit dazu beitragen, durch Bepflanzung von Kübeln mit Kletter- und Rankpflanzen die Fassaden zu begrünen. Die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft muß natürlich vorher eingeholt werden.

Dachbegrünung1


Dachbegrünung  
Die Krönung der Hausbegrünung ist im wahrsten Sinne des Wortes die Dachbegrünung.
Der Architekt und Künstler Friedrich Hundertwasser aus Wien hat die Bedeutung der Dachbegrünung einmalzutreffend mit dem Satz:

„Was man der Natur unten weg nimmt, muss man ihr oben zurück geben“ beschrieben.
Es wird bei der Dachbegrünung nach Extensiv – (mit Sukkulentenvegetation - 2 - 8 cm Substrat-dicke ohne Drainageschicht) und Intensivbegrünung (mit Gras- , Kräuter-, Staudenvegetation –
8 - 20 cm und mehr Substrat und Erdschicht mit Drainage) unterschieden.
Am besten eignen sich Flachdächer und Dächer mit geringem Gefälle. Aber auch Dächer mit einem Gefälle von 45° können begrünt werden. Vorher muss jedoch immer die Statik geprüft werden.
In Deutschland gibt es insgesamt riesige, durch Bauten mit Flachdächern versiegelte Flächen. Täglich werden neue Baugebiete und Straßen erschlossen. Immer mehr Leben erstickt unter Beton. Die Folge: das Wasser läuft zu schnell in die Kanalisation und damit in die Flüsse ab.
Der zu schnelle Wasserablauf von versiegelten Flächen, also auch Dächern, die Drainagen und die Bodenverdichtung durch die Intensiv-Landwirtschaft ist mit einigen anderen Ursachen mitschuldig an den immerhäufiger auftretenden Hochwasserkatastophen. Die Diskussion um mehr Rückhalteflächen, zu denen auch Gründächer gehören, ist nun endlich durch die mittlerweile immer häufiger auftretenden Hochwässer in Gang gekommen.

Dachbegrünung2
Vor allem sind Stadtplaner und Politiker aufgerufen, öffentliche Gebäude, wie Schulen und Krankenhäuser usw. neu bzw. nachträglich bei Sanierung zu begrünen. In den Bebauungsplänen der Industrie- und Einfamilienhaus-Baugebiete muss Dach- und Fassadenbegrünung vorgeschrieben werden.
In Kempen war dies zumindest in den neuen Einfamilienhausbaugebieten in den Bebauungsplänen bis 2003 vorgeschrieben. Bedauerlicher weise fehlt die Festsetzung ab 2004 wieder.

Leider scheitert die Umsetzung häufig, wie zuletzt in Kempen, an Politik und Verwaltung.
Eine kurzsichtige Entscheidung, wenn man berücksichtigt, dass die Lebensdauer eines Gründaches um ein Vielfaches höher ist, als die eines herkömmlichen, extremen Temperaturschwankungen ausgesetzten Bitumendaches. Metallgedeckte, unversiegelte Blei-, Kupfer-, Alu oder Zinkdächer sind aufgrund der hohen Schadstoffemissionen ins Niederschlagswasser keine Alternativen, wie zwei mit Kupfer bzw. Blei gedeckte Kirchen und drei Kindergärten (Alu) in Kempen zeigen.

Werden auch Sie aktiv!
Und das kann jeder Einzelne tun:.
° Begrünung am eigenen Haus realisieren.
° Als Mieter bzw. Eigentumswohnungbesitzer dem Hauswirt bzw. der Eigentümer-versammlung
  Vorschläge zur Dach- und      Fassadenbegrünung unterbreiten.
° Im Gespräch Nachbarn, Freunde und Verwandte dafür         gewinnen.
° Der Stadt-bzw. Gemeindeverwaltung die Begrünung der Dächer und Fassaden. öffentlicher
   Bauten empfehlen. Notfalls durch Bürgerantrag nach der Gemeindeordnung
° Bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung ein finanzielles Förderprogramm zur Bezuschussung von
   Begrünungsmaßnahmen an Mauern, Wänden und Dächern beantragen. Falls erforderlich, eben-
   falls durch Bürgerantrag.

Kletterpflanzen Liste 1
Kletterpflanzen Liste 2
Kletterpflanzen Liste 3
Kletterpflanzen Liste 4
Kletterpflanzen Liste 5


Übrigens: 
Die Firma "flordepot" www.flordepot.de  bietet z.B Dachbegrünung für 20 EURO /m² an.
Leasing möglich: 1,5 v.H. des Herstellungspreises für 73 Monate. Danach gehört das
Gründach dem Auftraggeber"

Autor:
Hans Palm,
Erfurter Str. 9,
47906 Kempen,
Telefon + Fax  02152 - 4740
Mobil: 0173 - 847 5583
E-mail:  palm @nabu-krefeld-viersen.de

 

Anhang

Literaturliste:
*“Ratgeber Nr. 5 - „Dach- und Fassadenbegrünung“ Ministerium für Bauen und Wohnen des Landes Nordrhein-       Westfalen. Internet:
*“Grüne Wände bringen Leben in die Stadt“ Ministerium für    Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes             Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.
*“Alles über Hausbegrünung“ Sonderheft mein schöner Garten, Bestell-Nr. 278902, Burda-Verlag, Offenburg.
*“Grüne           Wände - ein Ausweg aus dem grauen Alltag“ Info-Faltblatt des           NABU Naturschutzbund Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V., Max-Planck-Straße 10, 70.806 Kornwestheim.

*“Fassadenbegrünung - ein Beitrag zu Risiken, Schäden und    präventiver (vorbeugender) Schadensverhütung.“ Autor:             C. Althaus, Patzer-Verlag, Berlin und Hannover.
*“Fassaden erfolgreich begrünen“, Merkblatt des Bayrischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Herzog-Heinrich-Straße 21, München.
*“Grüne Wände“ und „Grüne Dächer“. Fachinformationen der Landwirtschaftskammer Rheinland, Endenicher Allee 60, Bonn, Tel. 0228-703-0
*“Begrünte Architektur, Bauen und Gestalten mit Kletterpflanzen“. Autor: R. Baumann, Callwey-Verlag, München.
*“Hausbegrünung. Kletterpflanzen am Haus und im Garten“.    Autor: Guttmann, Franck’scheVerlagsbuchhandlung,             Stuttgart.
*“Kletterpflanzen: Auswahl, Pflanzung, Pflege.“ Autor: K. Ludwig, BLV Garten- und Blumenpraxis
331, München,            Wien, Zürich.
*“Häuser in lebendigem Grün“ Autoren: U. Mehl/ K. Werk, Falken-Verlag, Niedernhausen.
*“Gartenhaus, Laube, Pergola. Der geschützte Platz im Garten“. Autoren: M. Nieder-strasser, J. Spalink-Sievers, R.Weddige,     Callwey-Verlag, München.
*“Hausbegrünung“ von Jean Pütz, Hobbytip der Hobbythek beim WDR Köln oder als Hobbythek - Buch überall im Buchhandel und in Läden, die Hobbythek-Artikel führen.
*“Arbeitsbuch Naturgarten“, Autor: A. Niemeyer-Lüllwitz, Otto Maier-Verlag, Ravensburg.
*“Grüne Stadt - der Mann mit den Fassaden-Pflanzen geht um“. Autor: Falk Trillitzsch. Sonderdruck aus TASPO - magazin Nr. 5/1982. Erhältlich über alle Gärtnereien und Gartencenter.

 

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"Pflanzenschutzmittel" <> Ein Problem für die Niers, Nette und deren Nebengewässer<>

Unkraut darf nicht überall vertilgt werden.

Wenn bei feuchter und warmer Witterung die Wildkräuter sprießen, herrscht in der Öffentlichkeit noch viel Unklarheit darüber, ober der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Herbiziden) zur Beseitigung von Wildkräutern an unerwünschten Stellen zulässig ist.

Der Grund:
Pflanzenschutzmittel könen direkt mit dem Regenwasser (Abschwemmung) in die Niers und ihre Neengewässer abfließen oder in das Grundwasser einsickern.
Auch über die Kanalisation gelangen sie mit dem Abwasser indie Gewässer, denn in den Kläranlagen werden die Pflanzenbehandlungsmittel nicht aus dem Wasser entfernt.

Nur auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen dürfen Unkrautvertilgungmittel angewendet werden, obwohl sie auch hier ins Grundwasser gelangen können.

Das mit Bußgeld bis zu 51.130 Euro verbundene Anwendungsverbot von Herbiziden bezieht sich auf die Bodendecke an Feldrainen, Böschungen, nicht bewirtschafteten Flächen und Wegrändern und umfasst sowohl chemische Mittel, als auch organische Stoffe wie z.B. Brennesselsud.

Auch auf Verbundsteinpflaster, Plattenwegen, Dächern, Garagen- und Hofeinfahrten, Parkplätzen, Hofflächen, Terrassen, Lagerplätzen sowie Verkehrs- und Betriebsflächen, ist eine Anwendung von Herbiziden schlichtweg nicht gestattet.

Über Ausnahmegenehmigungen, die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit beantragt werden können, entscheidet das Pflanzenschutzamt bei der Landwirtschaftkammer Rheinland in Bonn, Tel.0228 -703 - 0

 

 

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