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CO2-Ausgleich übers Internet

 

Erschienen im NABU-Naturspiegel 3/2008

Das Klima spielt verrückt.
Die Ursachen sind nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vielfältig.
Verursacher ist jedoch in erster Linie der Mensch.
Er heizt das Klima auf.
Und das nicht erst seit Beginn der Industrialisierung.
Ab da aber verstärkt - durch Emissionen aus der Verbrennung von Primärenergie - Kohle, Oel, Gas, Holz  - zur Stromerzeugung, für Heizenergie und Verkehr.

Beiteiligt sind aber auch Vulkanausbrüche, Rinderherden, die Abholzung der Regenwälder um nur einige weitere Faktoren zu nennen.
Neben CO2 sind zahlreiche andere klimaschädliche Gase (Lachgas, Methan etc) beteiligt, auf die hier aber nicht besonders eingegangen wird.
Zu den am meisten das Klima negativ beeinflussenden Faktoren muss der ständig zunehmende Flugverkehr gerechnet werden, der in der Höhe durch die Abgase größeren Klimaschaden anrichtet, als in ihren Emissionen vergleichbare Objekte am Boden.
Nicht mehr fliegen (Auto fahren, heizen usw.)
Das wäre im Prinzip die beste Lösung.
Aber das ist Utopie und Wunschdenken. Das  haben mittlerweile auch die meisten Menschen - auch der NABU - erkannt.
Insbesondere auch, weil Mobilität als eines der höchsten Güter angesehen wird.
Rückgängig machen lässt sich die Entwicklung sowieso nicht, wenn man bedenkt, dass der Flugverkehr weltweit um 6 - 7 v.H. jährlich zu nimmt.
Selbst, wenn der Eine oder Andere tatsächlich z.B. aufs Fliegen verzichten würde.
Die vorgesehenen Flüge finden auf jeden Fall statt.
Aktuell für unsere Region:
Die Steigerung des Flugverkehrs allein auf dem Flughafen Düsseldorf von 2006 auf 2007 betrug 6,5 v.H.!.
Ähnliche Zahlen melden die übrigen deutschen Flughäfen.
Und mit dem Auto wird nach wie vor gefahren, egal wie hoch der Benzinpreis klettert.
Brötchen holen mit dem Fahrrad, statt mit dem PKW, in Urlaub mit der Bahn.
Das wäre schon einmal der Einstieg in klimafreundliches Verhalten.

Die mögliche (Teil-)Lösung:
CO2 - Ausgleich.
Denn besser, als gar nichts zu tun ist es, seinen CO2 - Ausstoß - nicht nur beim Fliegen - zu kompensieren.
Das befürwortet auch Professor Wolfgang Strasdas. Er beschäftigt sich an der Fachhochschule Eberswalde mit freiwilligen Kompensationen und nachhaltigen Tourismus:
"Seriöse Anbieter investieren ihr Geld in Projekte, die dazu beitragen, dass weniger Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen.
Wichtig ist allerdings, dass die Klimaschutzprojekte ohne dieses Geld nicht zustande gekommen wären", sagt er im Interview mit der VCD-Zeitschrift fairkehr.

Im Kyoto-Protokoll sind die Mechanismen zum CO2 - Ausgleich festgelegt.
Die Anbieter freiwilliger Kompensationen wenden diese teilweise an.
Sie investieren in UN-Projekte in Entwicklungsländern, die Energie einsparen oder erneuerbare Energien fördern.
„Solche Projekte packen das Hauptproblem an der Wurzel.
Es besteht darin, dass die Weltwirtschaft bislang zu viel Energie verbraucht und dies aus den falschen, das heißt fossilen Quellen bezieht“, erläutert Professor Strasdas.

Aber Vorsicht!
Inzwischen haben sich auf dem freiwilligen Markt „CO2-Ausgleich“ neben den „Kyoto-Vorgaben viele neue Anbieter mit nicht einheitlichen Projektstandards etabliert, die absolut keinen Prüfkriterien unterliegen.
Personen, die einen CO2-Ausgleich beabsichtigen, geraten in Gefahr,  zweifelhaften und unseriösen Anbieter ihr gutes Geld anzuvertrauen.
„Verbraucher sollten sich genau informieren, welche Projekte nach welchem Standard ein Anbieter unterstützt, bevor sie sich dafür entscheiden, ihre CO2-Emissionen zu kompensieren“, rät Angelika Smuda von der beim Umweltbundesamt angesiedelten „Deutschen Emissionshandelsstelle“ in der fairkehr.
Sie ist zuständig für die Qualitätssicherung bei UN-Projekten.
„Der Anbieter muss darüber Auskunft geben, nach welchen Kriterien er seine Projekte auswählt.
Sonst ist er nicht seriös.“
Nur zweitbester Weg
Ganz entscheidend ist, dass die „Kompensation“ lediglich der Zweitbeste Weg ist, das Klimaproblem zu lösen.
Sie darf auf keinen Fall dazu führen, dass Verbraucher lediglich meinen, mit Geld ihr Gewissen rein zu waschen und dann so weiter machen wie bisher.
„Am besten ist es, Treibhausgase gar nicht erst zu produzieren, den CO2-Ausstoß zu verringern und die Energieeffizienz zu erhöhen“, sagt der Vorsitzende des Verkehrsclub Deutschland VCD- Michael Gehrmann.
„Nur die Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, sollten über einen seriösen Anbieter ausgeglichen werden.“
VCD und NABU empfehlen daher ausschließlich Anbieter, die ihr Geld in UN-zertifizierte Projekte investieren.
Vorzugsweise in Wind- oder Sonnenkraft.
Die Projekte sollten zusätzlich den sogenannten „Gold-Standard“ erfüllen.
Der gewährleistet, dass Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern auch der lokalen Bevölkerung zugute kommen.
Laut Schätzung des Beratungsunternehmens „Point Carbon“ (analysiert die weltweiten CO2-Märkte), wurden 2007 nur 75 Millionen Tonnen Klimagase freiwillig kompensiert.
„Die Gesamtmenge der emittierten Klimagase lag dagegen bei etwa 29 Milliarden Tonnen“ erläutert Hans-Joachim Ziesing, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für die Bundesrepublik Deutschland.
Welchen Anbieter......
für ein „klimafreundliches bzw. „klimabewusstes“ Kompensationsangebot sollte man nun wählen?
Der Verkehrsclub Deutschland VCD e.V. hat europäische Anbieter von Kompensationsangeboten im Bereich Mobilität auf Seriosität geprüft.
Nur drei davon erfüllten alle Kriterien.
1. www.atmosfair.de 
   Die Non-Profit-Organisation mit Sitz in Berlin bietet Kompensationen für Flugreisen an.
   Das Geld fließt ausschließlich in UN-Projekte mit „Gold Standard“.
   Der Anbieter liefert detaillierte Hintergrund- und Projektinformationen.
   Der Emissionsrechner ist sehr gut.
2. www.greenmiles.de
   Bei dem Hamburger Unternehmen kann man Emissionen aus PKW-, Bus-, Bahn- und Flugreisen
   kompensieren.
   Die unterstützten Projekte entsprechen den Standards des Kyoto-Protokolls, allerdings nicht dem
   „Gold-Standard“.
   Greeen Miles bietet einen guten Emissionsrechner. Allerdings nicht sehr viele Informationen auf
    seiner Homepage.
3. www.myclimate.org
    Die Schweizer Non-Profit-Organisation hat Kompensation für Auto- und Flugreisen im
    Programm.
    Sie investiert das Geld in UN-Gold-Standard-Projekte und in freiwillige Klimaschutzprojekte, die
    dem „Gold Standard VER entsprechen.

Alle anderen getesteten Anbieter sind insofern nicht akzeptabel und teilweise unseriös, als sie nicht oder nur teilweise den Vorgaben für eine klimafreundliche und klimabewusste CO2 -  Kompensation entsprechen.
Hans Palm, NATURSPIEGEL 3/2008
Erfurter Str. 9
47906 Kempen
Tel./Fax 02152 – 4740
Mobil 0173 – 847 5583

 

 

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