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Hans Palm 3
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Ortsverein Kempen >Es geht auch ohne Gift
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Es geht auch ohne Gift

Wespe1

Wespenumsiedlung Hans Palm1

 

Die Anrufe von besorgten Mitbürgern häufen sich in der zweiten Jahreshälfte. Es geht um Wespen, Hornissen, Hummeln oder Bienen. Oft erreichen solche Anrufe die Stadtverwaltung oder die Feuerwehr. Hierbei ist Hans Palm von dem NABU – Kempen der richtige Ansprechpartner. Beratung über die Lebensweise der Staaten bildenden Insekten steht hier im Vordergrund. Meist ist nicht bekannt, dass diese Insekten nur einen Sommer lang leben.

Eine Umsiedlung kann nicht in jedem Fall vorgenommen werden, denn oft sind diese Nester nicht zugänglich. In solchen Fällen hat Hans Palm auch noch andere Lösungsmöglichkeiten auf Lager. Er zeigt auf, wie man den Rest des Sommers auch mit diesen Insekten problemlos leben kann. Horrorgeschichten sollte man nicht glauben, denn sie werden allzugerne in den schlimmsten Versionen dargestellt.

 


 Gift welches für Mensch und Tier gesundheitsschädlich ist, sollte man nicht anwenden. (Siehe Infokasten)

Wespe2

Eine Umsiedlung ist immer nachrangig und mit Stress für die Tiere und entsprechend vielen Stresstoten verbunden ist. Selten erreichen Wespennester die Ausmaße eines aufgeblasenen Luftballons. Die einzelne Wespe lebt nur 30 Tage.
Zur Aufzucht ihrer Jungtiere brauchen die Wespen eiweißreiche Nahrung, die sie in Form von Fliegen, Raupen, Mücken ins Nest transportieren. Die Bewohner eines Wespennestes vertilgen so viele Insekten wie drei Meisenpärchen mit Nachwuchs vertilgen.

Ist sowohl ein Verbleib des Nestes, als auch eine Umsiedlung nicht möglich, bleibt nur die Vernichtung, die dann allerdings nicht vom NABU durchgeführt wird.

 

Wespe3

Am 12.6.08 rief ein Anwohner der Wilh.Grobben-Str. an, er habe ein Wespennest an der Garagendecke und fühle sich bedroht, obwohl er bisher nicht gestochen wurde.
Ein schönes Plätzchen hatten sich diese Wespen ausgesucht, doch leider eben nicht so optimal für den Besitzer der Garage. in Kempen.

Erschütterungen blieben nicht aus und so fühlten sich auch die Wespen durch das Öffnen und Schließen des Garagentores bedroht.
Das etwa Handball große Nest eignete sich gut zur Umsiedlung

 

Absaugbox

Mit einer speziellen Absaugvorrichtung die eigentlich für die unter Naturschutz stehenden Hornissen gedacht ist, wurden die Wespen in eine Umsiedlungsbox befördert.
Das schlechte Wetter und der frühe Morgen ließ die Wespen fast alle am und im Nest verharren, so dass nahezu alle Arbeiterinnen abgesaugt werden konnten.
Die Königin ließ sich nicht blicken und blieb im inneren des Nestes.
Bei Hornissen verhält es sich ähnlich. Die Königin bleibt auf den Waben und verlässt das Nest nur im äußersten Notfall. Ohne die Königin ist so ein Nest verloren, die Arbeiterinnen haben keine Aufgabe mehr und sterben nach und nach  ab. Sollte die Königin das Nest aus Panik doch verlassen und abfliegen, muss man oft lange warten bis sie zurückkehrt.

In diesem Fall ging alles glatt und das Nest konnte mit einem Messer von der Garagendecke abgeschnitten werden.

Die Umsetzung

Die fast Fußball große Kugel wurde nun mit einer Heißklebepistole an die Decke des neuen Nistplatzes geklebt. Zwei dünne Leisten hielten das Nest, damit es beim Transport im Auto nicht herunterfallen konnte.
Der Nistkasten wurde nun wieder gedreht und das Nest hing in normaler Position.
Die Absaugbox wurde an den Nistkasten gekoppelt und der Durchgang zum Nest, mittels eines Schiebers aufgezogen.

 

 

 

 

Der Nistkasten ist an einer Seite mit einer Plastikscheibe versehen, so dass die Wespen durch das einfallende Licht aus der Umsiedlungsbox gelockt wurden.
Ganz langsam erholten sich die Tiere vom Umsiedlungsstress und krabbelten in den neuen Nistraum. 10 % dieser Wespen haben die Umsiedlung leider nicht überstanden.

 


Nest einkleben

 

Alles in Allem kann man jedoch von einer geglückten Umsiedlung sprechen.
Ein Verbleiben des Nestes am ursprünglichen Ort ist natürlich das Optimalste.
Manchmal kann man mit Umlenkung der Anflugbahn zum Nest, Gefahrenbereiche entschärfen, oder durch Absperrungen für den Zeitraum der Brut vor dem Nest warnen. Die meisten Nester werden erst gegen Ende der Saison, im September oder Oktober entdeckt.

 

 

 

 

 

Wespen an neuem Platz

 

Den Menschen ist zu wenig über die Funktion der Wespen im Naturkreislauf bekannt. Die Wissenschaft beschäftigt sich meist mit Fragen der Brutbiologie und wenig mit der Rolle dieser Insekten im Naturhaushalt. Aus diesem Grund werden die Vorurteile über Wespen hartnäckig verbreitet, sie seien angriffslustig und gefährlich
Dabei sind die Tiere ausschließlich auf die eigene Verteidigung und die des Nestbereichs ausgerichtet.
Außerhalb des Nestes sind sie sehr vorsichtig und greifen nicht an.
Kommen sie an den Tisch und stören dort, kann man sie leicht z.B. mit einer Zeitung verscheuchen.

Der Mensch sollte aufhören, den Richter in der Natur zu spielen und die Tiere in nützliche oder schädliche Arten einzuteilen. Richtige Verhaltensweisen, ohne die Probleme ausklammern zu wollen, sollten dazu beitragen, dieWespen nicht mit Nervengiften wie Pyretroiden , Piperonylbutoxid oder Ähnlichem zu bekämpfen.
Diese Gifte können in erster Linie dem Menschen selbst schaden. In wissentschaftlichen Untersuchungen über verschiedene Giftstoffe steht oft der Abschlusssatz: Ob es krebserregend wirkt, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden.
Laut "Öko-Test" können bei den angebotenen Insektenvernichtungsmitteln sowohl chemische, als auch natürliche Insektizide enthalten sein.


Wespen1

 

25. September 2008
Das Wespennest hat sich prächtig entwickelt.

 

 

 

 

 

 

Wespen2

 

Mit Wespen auf der Terrasse läßt es sich auch gut leben.

 

 

 

 

 

 

Hornissen : Falken unter den Insekten
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Infobox:

Chemische Insektengifte wie
Imidacloprid, Dimethoat, Butocarboxim, Butoxycarboxim, Beta-Cyfluthrin, Methiobarb oder Pirimicarb und der Naturstoff Pyrethrum wirken schädlich auf das Nervensystem, können chronische Leberschäden, Missbildungen, Sterilität, Krebs, Kreislauferkrankungen und Allergien verursachen.
Nitro- und polyzyklische Moschus-Verbindungen sind künstliche Duftstoffe, die sich im menschlichen Fettgewebe und in der Muttermilch anreichern.
Tierversuche geben Hinweise auf Leberschäden und Krebs.

Treibgas verstärkt den Treibhauseffekt.
PVC/PVDC und andere chlorierte Kunststoffe belasten die Umwelt bei der Herstellung und Entsorgung.
Werden sie verbrannt, entstehen Dioxine
.

Ihr NABU Team Kempen

Umsiedlung eines Nestes der "Mittleren Wespe"
oder "Kleinen Hornisse"

1 Sächsische Wespe

2 Sächsische Wespe

3 Sächsische Wespe

5 Sächsische Wespe

6 Sächsische Wespe

7 Sächsische Wespe

www.Hornissenschutz.de

www.hymenoptera.de

www.wespeninfo.de

 

 

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