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Publiziert von Jack und Monica Sandrock

Hans Palm

Hans Palm 23.8.2015Wir lernten Hans Palm vor 15 Jahren auf dem Weihnachtsmarkt in Kempen kennen. Er verkaufte uns nicht nur einen Vogel-Nistkasten, sondern gab uns gleich noch ein Antragsformular für den Beitritt zum NABU mit. Seine engagierte Art und die vielen Informationen zu den einzelnen Nistkästen und zum Naturschutz haben uns so gefallen, dass wir gleich danach in den NABU eingetreten sind.

Hans Palm setzt sich seit über 30 Jahren für den Natur- und Unweltschutz beim NABU ein und war als Leiter der NABU-Ortsgruppe Kempen ein sehr gefragter Mann.
Seine besondere Liebe zur Natur hat er, der in Kempen geboren ist, aber von 1939 bis 1946 im Schwarzwald lebte, schon dort entdeckt. Die herrliche Natur mit  Wäldern, Wiesen und kristallklaren Bächen war eine faszinierende und prägende Zeit.
Als er zum NABU kam, setzte er auch ganz praktisch den „Naturschutz“ in seinem schönen Garten um. Er verbannte Tannen, Thuja, Rhododendron und englischen Rasen (er nannte es TTRE raus – Natur rein) aus seinem jetzt naturnahen Garten und pflanzte heimische Stauden, Sträucher und Gräser. Zudem brachte er zahlreiche Nistkästen für Vögel, Fledermäuse, Eichhörnchen, Siebenschläfer, Hornissen  und andere Insekten  an. Neben einem Reisighaufen gibt es mehrere Steinhaufen, Totholzwurzeln und einen  Gartenteich. Er wurde Lebensraum für Frösche, Kröten, Wasserinsekten, Bitterlinge und Teichmuscheln. Seinen Garten, in dem  nie „gespritzt“ wurde,  machte er der Öffentlichkeit zugänglich, um unter anderem den bisher mehr als  800 Besuchern eine Alternative zu den überwiegend sterilen, mit nicht heimischen Pflanzen gestalteten Hausgärten nahe zu bringen.

Hans Palm entschloss sich, aus Altersgründen sein Amt zum 01.01.2015 Jüngeren zu überlassen. Da er sich mit ganzem Herzen für die Natur und den Umweltschutz einsetzt, wird er auch weiter sein Wissen und seine engagierte Arbeit dem NABU Kempen und seinen Nachfolgern zur Verfügung stellen. Er ist seit Jahren Ansprechpartner für den Wildbienen-, Wespen- und Hornissenschutz sowie für die Hausbegrünung. Besonders ist es ihm ein Anliegen, auch weiterhin Ansprechpartner für sein Spezialwissen  zu sein. Er selbst sagt, dass der NABU und der Natur- und Umweltschutz sein Leben bereichert haben.

Hans Palm kann auf zahlreiche erfolgreiche Aktionen für den Natur- und Umweltschutz zurückblicken. So hat er viele Projekte  angestoßen und umgesetzt, wie z.B. „Arbeiten im Grünen – Mehr Natur ins Industriegebiet“, das „Torfverbot auf den Friedhöfen – ein kleiner Schritt zum Schutz der Moore“, oder  den erfolgreichen Antrag an die Stadt Kempen „Begrünungswillige Bürger/Innen bei der Begrünung ihrer Häuser“ zu unterstützen. Weiterhin erreichte er bei der Stadt Kempen durch eine Satzungsänderung, dass bei Martins- und Osterfeuern ausschließlich trockenes Holz mit einer maximalen Feuchte von  20 %. verwendet werden darf. Einen besonders schönen Erfolg gab es 2013. Bei dem Projekt „Besser gemeinsam wohnen“ wurde die NABU-Ortsgruppe Kempen in die Planung für den Außenbereich einbezogen und alle Vorschläge des NABU, von Photovoltaik über Dach- und Fassadenbegrünung und die naturnahe Gestaltung des Außenbereichs mit Wildwiese, wurden umgesetzt. Im November 2014 installierte die NABU-Gruppe Kempen dann noch einen Wanderfalkennistkasten auf dem Turm der Kirche St. Marien (Propsteikirche).

Hans Palm hat mehrere Hobbys. U.A. sammelt er Leuchttürme. Für uns ist er so ein Leuchtturm, der uns hoffentlich noch lange den rechten Weg zeigt und weiterhin wie ein Fels in der Brandung für eine lebenswerte Natur und Umwelt kämpft.

 

Jack und Monica Sandrock

 

 

 

Vorgestellt: Hans Palm
von Harry Abraham

Seit nun 30 Jahren beschäftigt sich Hans Palm mit Natur und Umweltschutz.
Er ist in Kempen, Ansprechpartner für Fragen der Hausbegrünung und des Bienen-, Wespen- und Hornissenschutzes.
Dem pensionierten Verwaltungsamtmann liegt der Natur- und Umweltschutz mit seinen vielfältigen Themen besonders am Herzen.
Die Liste der Aktivitäten Hans Palm‘s ist lang und immer unvollständig. Eine Aufzählung wird hier gar nicht erst versucht.
Viel interessanter ist es dagegen, nach den Wurzeln seiner Naturverbundenheit zu fragen.


Der Bollenhut

„Wir wohnten in Gutach/Schwarzwaldbahn im Haus des Oberlehrers Nickel. Daneben stand der größte Bauernhof im Dorf“, erinnert sich Palm an die Jahre von 1939 bis 1946. Knappe drei Jahre war der kleine Hans, als seine Mutter mit ihm zu Beginn des 2. Weltkriegs von Kempen in den Schwarzwald zog. „Wer Gutach nicht kennt: Das ist der Ort, wo die unverheirateten Frauen die berühmten roten Pompons auf den Hüten tragen“, ergänzt Palm.

Aber es waren wohl weniger die Kleidungsstücke der Damen, sondern eher die 25 Kühe und Zugochsen des Bauern, die bunten Wiesen und Weiden oder die Forellen und Krebse im Sulzbach, die den Knirps vom Niederrhein faszinierten. „Mit den Kindern des Bauern stieg ich fast täglich zum Kühe hüten auf die Bergwiesen. Elektrozaun war noch ein Fremdwort.

 

 

VogtbauernhöfeAuch wenn´s kitschig klingt, ich fühlte mich wie ein Spielkamerad von »Heidi«.“ In der mit Heu gefüllten Scheune wurde Verstecken gespielt, im Winter fuhr man mit dem Schlitten. Und auch die eine oder andere Kakerlake, die aus der offenen Esse der Hofküche in die Suppe fiel, habe bei ihm mehr Neugier als Ekel ausgelöst, gibt Hans Palm freimütig zu.
Die Kindheitseindrücke blieben prägend. Zwar verdiente sich Palm sein Geld als „Büromensch“. Sein privates Engagement galt und gilt jedoch dem Erhaltder Umwelt. So unterstützte er den WWF und BUND und wurde Fördermitglied bei Greenpeace.

Als Palm 1978 bei einer Ausstellung in Krefeld schließlich genaueres über Ziele und Aufgaben des NABU auf örtlicher Ebene erfuhr, trat er auch dieser Naturschutzorganisation bei. Viele Entwicklungen, die den Natur- und Umweltschutz vor allem in Kempen betreffen, tragen seither seine Handschrift.
Wo immer Raum für die Natur geschaffen werden kann, steht Hans Palm notfalls auch gegen Widerstände mit Rat und Tat bereit. Naturschutz ist keine bequeme Sache, das hat Hans Palm schon oft gespürt, aber mit Energie und Hartnäckigkeit werden von Ihm Projekte und Ziele verfolgt.

 

 

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