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Tag des offenen Hoftores auf Gut Heimendahl
21./22.5.2011

Kann man sich etwas Schöneres erträumen als ein ganzes Wochenende mit strahlendem Sonnenschein auf Gut Heimendahl? Wohl kaum. Und so machten sich Samstag und Sonntag jeweils über 10.000 Personen auf zum Tag des offenen Hoftores.
Bei einer solchen Gelegenheit darf der Nabuschutzbund selbstverständlich nicht fehlen. Denn gerade in Zeiten wie diesen, wo alles unsicher und zunehmend zerstörerisch ist, sehnen sich die Menschen nach Natur und sind mehr und mehr bereit, sie zu fördern und zu schützen, wenn man ihnen zeigt, wie’s geht.


Gut Heimendahl 1 2011

Und das tun seit Jahren Hans Palm und Harry Abraham. Der eine in Kempen, der andere in Willich.
Die Stände der beiden waren verlockend platziert. Auf der einen Seite die Falkner mit ihren Greifvögeln, auf der anderen eine junge Hornbläserin, die ihre zahmen Frettchen mitgebracht hatte. Sie geht damit auf Hasenjagd.
Dazwischen am Stand von Harry Abraham die Möglichkeit zu lernen, wie wichtig Wildbienen, Hummeln, Wespen und die allseits gefürchteten Hornissen sind. Dabei, so weiß der Insektenfachmann: „Hornissen sind friedliebende Tiere, sie umkreisen die Störenfriede zunächst, nur wenn man ihnen zu nahe kommt, wehren sie sich. Doch ehe sie stechen, fliegen sie warnend gegen den Kopf des vermeintlichen Angreifers.“ Und über Wildbienen lernten die naturinteressierten Leute, dass diese nur 30 Tage leben, in dieser Zeit unentwegt für Nachwuchs sorgen, und dass sie nicht stechen.

 

Gut Heimendahl 2 2011
Anhand von selbst gearbeiteten Insektenhotels sahen die stets fasziniert zuhörenden Besucher, dass die Wildbienen vorwärts in eins von Harry Abraham vorgefertigten Schlupflöchern kriecht, dort ihre Eier ablegt und rückwärts wieder rauskommt. Nach dieser Arbeit stirbt die Wildbiene, wird ihren Nachwuchs nie erleben können, denn der braucht elf Monate, um ans Tageslicht zu kommen. Wichtig ist, dass das Insektenhotel immer zum Süden aufgehängt wird. Dort ist es schön warm und hell, genau das Richtige für das gesunde Wachsen der kleinen Wildbiene.

 

Spannend auch das Leben der acht Hummelarten, wovon es zum Beispiel die Steinhummel liebt, an Steilwänden in Höhlen zu nisten. Wogegen die dunkle Erdhummel gern in Mäusehöhlen klettert.


Gut Heimendahl 5 2011

 

All diese interessanten Insektengeschichten sind auf großen Wandtafeln dokumentiert, viel interessanter jedoch für Erwachsene und ihren Nachwuchs zuzuschauen, wie ein Insektenhotel entsteht. Nämlich zunächst werden in eine dicke Holzscheibe mit der Bohrmaschine verschieden große Löcher gebohrt, allerdings niemals ganz durch. Denn dann haben die Larven ja nicht den nötigen Schutz.

 

 

Gut Heimendahl 3 2011

 

 

Die Kinder, sogar einige kleine Mädchen von vier oder fünf Jahren, durften unter Aufsicht und mit Hilfe von Papa und Mama die schwere Bohrmaschine bedienen und das selbst gebohrte Brett als Trophäe mit nach Hause nehmen.
Was die bescheidenen, kleinen Insekten für die Natur bedeuten und damit für das Blühen und Reifen von Bäumen, Gemüse und Früchten, wird den Besuchern nach und nach erst wirklich bewußt. Ohne sie gäbe es bald weder Erdbeeren oder andere Obst- und Gemüsesorten. Denn während sie den Nektar für ihren künftigen Nachwuchs sammeln, bestäuben sie die Blüten, allen voran die Hummeln, weil sie mehr Blütenstaub transportieren.  

 

 

 

 

Wir Menschen brauchen die Natur, auch wenn wir glauben, wir kämen ohne sie aus. Durch den milliardenfachen Tod der Honigbienen (sie sind einer gefährlichen Milbe zum Opfer gefallen) sind Wildbienen, Hummeln und Hornissen immer wichtiger geworden.
Während Harry Abraham aus Willich bespielhaft über Insekten aller Art berichten kann, informiert der für Nabu Kempen zuständige Umweltschützer Hans Palm über Gefahren und Hilfen in Sachen Natur. Dabei ist eins  seiner Themen der Erhalt von Streuobstwiesen. Zum Selbstkostenpreis verkauft er total leckere Säfte. Labsal pur an einem solch heißen Sommertag. Auch für die Hunde, denn für sie stand die ganze Zeit ein Napf mit Wasser bereit.


Gut Heimendahl5 2011

Ein rundum gelungenes Fest. Und ganz zum Schluß kam der erlösende Regen mit Sturmböen, die die sorgfältig ausgelegten Informationsprospekte einfach hinweg fegten. Die heftigen Regenfälle hätten natürlich auch noch ein paar Stunden später kommen können und dafür ein paar Tage anhalten…..
Das allerdings brachte Hans Palm  zu einem weiteren Lieblingsthema: Das Begrünen versiegelter Flächen wie bei Garagen und Anbauten.
„Denn“, so Palm, dessen Einfamilienhaus mit üppiger Begrünung rundum einem verwunschenen Schlösschen ähnelt, „für versiegelte Flächen kassieren die Stadtwerke natürlich Abwassergebühren. Die aber entfallen für begrünte Flächen.“
Und außerdem sorgen sie für ein angenehm kühles Klima, vor allen Dingen an heißen Sommertagen.

Margrit Himmel-Lehnhoff
NABU Kempen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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